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Ideen die nachhallen: Symposium Friedrich Jäckle

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jäckle

Am Freitag 10. Juli 17-20h findet in der Edith Stein Schule am Eschholzpark Freiburg das Symposium Siegfried Jäckle statt. Dort treffen sich im Rahmen des AgriKultur Festivals 2026 bedeutende Akteur*innen, die an der Transformation von Landwirtschaft und Ernährung arbeiten. Alle haben einen Bezug zu dem Werk von Siegfried Jäckle, dem Schwarzwaldbauern und Denker, der letztes Jahr verstorben ist. Ihm zu Ehren veranstaltet AgriKultur e.V. dieses Symposium, um auf die bedeutende Arbeit von Siegfried hinzuweisen, die mitnichten für die Mottenkiste ist, sondern aktueller denn je. Er setzte sich ein für Kulturwandel statt Strukturwandel. Mit seinem fundierten fachlichen Hintergrund, basierend auf seiner Arbeit als Bauer im Schwarzwald und in der landwirtschaftlichen Verwaltung sowie auf weitreichender Belesenheit und seinem wachen, kritischen Verstand, war er eine wichtige Stimme, die auch fast immer beim Agrikultur Festival zu hören war. Siegfried kritisierte, dass Landwirtschaftspolitik und Verwaltung auf Wachstum und Industrialisierung setzen-eine Richtung, die bäuerliche Familien überfordert und Kultur(landschaften) zerstört. Er identifizierte den Wert der bäuerlichen Kultur und Kreislaufwirtschaft für unser Handeln in der Gesellschaft. Viele ehemalige Weggefährt*innen werden nach Freiburg kommen, um aus ihrem jeweiligen Blickwinkel zu berichten: So können wir folgende Gäste begrüßen, die alle einen Vortrag halten werden und dann gemeinsam zu der Aktualität von Siegfrieds Werk diskutieren werden:

Anita Idel ist eine deutsche Tierärztin, Agrarexpertin und Mediatorin, die sich weltweit für die Potenziale nachhaltiger Weidewirtschaft für Bodenfruchtbarkeit, biologische Vielfalt und Klimaschutz engagiert.


Niko Paech ist ein deutscher Ökonom und Wachstumskritiker, der für seine Arbeiten zur Postwachstumsökonomie und nachhaltigen Lebensweisen bekannt ist.

Alfred Haiger ist ein österreichischer Agrarwissenschaftler und Universitätsprofessor, der sich insbesondere mit Grünlandwirtschaft und nachhaltigen Agrarsystemen beschäftigt.

Rupert Ebner ist ein deutscher Tierarzt und Vorstand von Slow Food Deutschland.

Veronika Bennholdt-Thomsen ist eine deutsche Soziologin und Ökofeministin, die für ihre Arbeiten zu Subsistenzwirtschaft, feministischer Ökonomie und globalisierungskritischen Perspektiven bekannt ist.

Hermann Krafft aus Villingen ist seit langem in Umwelt- und Verkehrverbänden aktiv und war regelmäßig mit Siegfried Jäckle in landwirtschaftspolitischem Austausch.